Die von UV-Strahlenquellen ausgehenden Photonen lassen sich optoelektronisch mittels UV-Messgerätetechnik erfassen, messen und auswerten. Erst durch die UV-Messtechnik sind qualifizierte Aussagen über die Funktionsweise, den Betriebszustand und die zu erwartenden Ergebnisse eines Gerätes möglich. Weiterhin dient die UV-Messtechnik dazu, Verfahren zu validieren und diese im Zuge der kontinuierlichen Qualitätssicherung während des Betriebes oder intermittirend zu überwachen.
Im Anlagenbau gilt es unerwünschte Streustrahlung zu erkennen, um diese beseitigen zu können.
Grundsätzlich wird unterschieden zwischen:
In der Praxis wird vorwiegend das relative Messverfahren angewendet. Hierbei wird der Ausgangswert beziehungsweise der „Hundertstundenwert“ als Nullpunkt angenommen und der Strahlungsabfall kontrolliert sowie dokumentiert. Dies ist sehr einfach zu bewerkstelligen und meist ausreichend.
Sensoren unterliegen einer Alterung und müssen in regelmäßigen Abständen rekalibriert werden, um korrekte Messergebnisse zu erhalten.
Die physikalische Messung der UV-Strahlung kann schnell sehr komplex werden, wenn Begriffe wie Strahldichte, Radialverteilung, Feldverteilung sowie photometrische Entfernungsgesetze ins Spiel kommen.
Typische Anwendungen:
Wir arbeiten als Partner der Industrie und Forschung mit dem akkreditierten und unabhängigen Messlabor der Firma Heraeus Noblelight GmbH partnerschaftlich zusammen und freuen uns über Ihre Aufgabenstellungen. ![]()